Aktuelle Lage aus Sicht einer Bewohnerin

  • 12.06.2020

Liebe Mitbewohner, liebe Angehörige!

Heute möchte ich Ihnen aus meiner Sicht, ich bin ja auch eine Bewohnerin in diesem Haus, etwas über diese Zeit der Pandemie erzählen.
Es ist für uns alle schwierig, so abgeschirmt zu leben. Wochenlang konnten wir unsere Angehörigen nicht sehen – einfach nur am Telefon hören.
Es ist für uns „Alten“ noch schwerer als für Sie, die ja mit Abstand nach draußen können. Mit der neuen Lockerung kommt jetzt eine neue Zeit auf uns zu.
Jetzt kommt aber mein „Aber“. Wir alle hier im Haus können nur dankbar sein, dass die Leitung so früh unser Haus geschlossen hat. Damit ist es bis jetzt gelungen unser Haus "Corona-frei" zu halten.
Jetzt wollen wir Bewohner und unsere Angehörigen alles dafür tun, dass uns das Virus nicht doch noch einholt. Das heißt weiter: Hygienemaßnahmen einhalten. Hände waschen, vor allem aber Mundschutz tragen. Hier meine ich in erster Linie die Angehörigen, denn Sie können uns anstecken, nicht umgekehrt. Bitte, wir wollen alle daran denken, wenn wir uns mit unseren Lieben wieder treffen können.
Für die getroffenen Maßnahmen, die es gibt, sollen wir Verständnis haben. Mit Belehrung per Unterschrift können wir das Haus verlassen und uns mit der Familie treffen. Und wir können wieder Besuch empfangen - mit Anmeldung und natürlich mit Abstand. Das ist doch schon ein großer Fortschritt nach der langen Isolation und dafür sind wir Bewohner dankbar.
Ich möchte mich hier im Namen aller Bewohner bei der Leitung, dem Pflegepersonal, den Betreuern, den Reinigungskräften und natürlich beim Küchenteam für Ihre gute Betreuung in der schwierigen „Corona-Zeit" bedanken.
Ich möchte Sie alle aber nochmal bitten, haben Sie Verständnis für alle Maßnahmen, die von der Leitung ausgesprochen werden müssen, denn sie trägt die Verantwortung für unser Leben bzw. für unser Wohlergehen.
– Danke –

Ich wünsche Ihnen allen gute Gesundheit. Denken Sie daran, es kommen auch wieder bessere Zeiten

W. Risse
Heimbeiratsvorsitzende

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